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Pfalzwerke und Bezirksverband Pfalz errichten Elektroladestation am Frankenthaler Pfalzinstitut

P1050682_kl Inbetriebnahme der E-Ladesäule mit einem Fahrzeug des Bezirksverbands Pfalz (von links): Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler, Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder, Pfalzinstitutsleiter Rainer Schiffer, Beigeordneter Bernd Knöppel und Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. René Chassein

E-Mobilität soll weiter ausgebaut werden

Gemeinsam mit dem Bezirksverband Pfalz und der Stadt Frankenthal hat die Pfalzwerke Aktiengesellschaft eine Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge am Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal errichtet. „Dies ist ein erstmaliger und neuartiger Vorgang, der einen gezielten Ausbau von Ladeinfrastruktur einleitet“, sagte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder bei der Inbetriebnahme. Mittelfristig wolle der Bezirksverband Pfalz alle Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz mit E-Ladesäulen ausstatten und nach und nach seine Fahrzeugflotte auf E-Mobilität umstellen, kündigte er an. „Wir im Bezirksverband Pfalz sind schon länger mit der Gestaltung des Klimawandels beschäftigt.“ Elektromobilität müsse man vorleben, nur so könne es gelingen, die Menschen zu erreichen und hoffentlich auch zu begeistern. Die Ladesäule in Frankenthal sei öffentlich und soll allen Bürgern zum Stromtanken zur Verfügung stehen.

 

In Frankenthal handelt es sich um eine Schnellladesäule, einen so genannten Triplecharger. Das heißt, ein Ladepunkt verfügt über den Steckertyp Typ 2; daran kann ein Auto mit bis zu 22 kW AC laden. Der zweite Ladepunkt verfügt über die Steckertypen CCS (Combined Charging System, europäischer Standard) und ChaDeMo (Charge De Move, japanischer Standard). Daran kann ein PKW mit bis zu 50 kW DC laden. Zwei Fahrzeuge können gleichzeitig an der neuen Ladesäule tanken. Abhängig von Autotyp und Akkukapazität kann eine Reichweite von 100 Kilometer in nur 20 Minuten nachgetankt werden.

Bernd Knöppel, Beigeordneter der Stadt Frankenthal, sagte: „Stück für Stück erweitern auch wir in Frankenthal unsere E-Infrastruktur. Denn als Kommunen tragen wir unseren Teil der Verantwortung zum Erreichen der Klimaziele. Auch in Frankenthal verzeichnen wir eine wachsende Nachfrage und erhöhte Kfz-Zulassungen bei E-Autos.“ Zusätzlich zur neuen Ladestation für PKW steht ab sofort in direkter Nähe auf dem Gelände des Pfalzinstituts für Hören und Kommunikation eine Elektroladestation für E-Bikes zur Verfügung.

Das Thema Elektromobilität sei bei den Pfalzwerken strategisch besetzt, meinte René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke: „Bis zum Jahr 2020 wollen wir rund 350 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in der Region und darüber hinaus errichten. Mit der Schnelladesäule hier in Frankenthal sind die ersten 100 bereits erreicht und wir werden auch weiterhin diese wichtige Energie-Infrastruktur konsequent ausbauen.“

Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, braucht es mehr als einen Umstieg auf Strom aus erneuerbaren Energien. Ein großer Teil des heutigen Schadstoffausstoßes ist beispielsweise dem Bereich der Mobilität zuzuordnen. Veränderungen in diesem Bereich haben großes Potenzial, um die Umweltbelastungen merklich zu reduzieren und die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Pfalzwerke treiben dieses Zukunftsthema aktiv voran und betreiben aktuell das größte öffentliche Schnellladenetz für PKWs in Rheinland-Pfalz.

Dabei wird die sichere und umweltfreundliche Belieferung der Ladesäule mit Ökostrom rund um die Uhr durch die Pfalzwerke gewährleistet. Besonderen Wert legen die Pfalzwerke auf eine transparente und kundenfreundliche Bereitstellung des Öko-Ladestromes: „Wir bieten das Laden bis Ende des Jahres kostenlos an und geben den Nutzerinnen und Nutzern so die Möglichkeit, die neue Technik kennenzulernen. Durch unser Monitoring- und Servicecenter stehen wir über unsere Kundenhotline rund um die Uhr für unsere Kunden zur Verfügung“, so Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke.

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