Veranstaltungen

NOV
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Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung dreht einen Kurzfilm über MUNTER auf dem Ingweiler Hof

Am 10. September 2019 durfte Axel Schönbeck (Betriebsleiter Ingweilerhof) Susanne Schniete von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit Ihrem Kamerateam auf dem Ingweilerhof willkommen heißen. Zusammen mit Camilla Bentkamp und Frank Wagener vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) wurde an diesem Tag ein Kurzfilm zum Thema „MUNTER - Landwirte bringen Mehrwert für die Gesellschaft“ gedreht. Im Mittelpunkt stand dabei eine Agrarholzfläche, die als naturnahe Retentionsfläche das Hochwasser aus dem Odenbach aufnimmt und damit Agrarholzproduktion, Hochwasserschutz und Biodiversität auf derselben Fläche verknüpft.

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NOV
20
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Eine BioBang-Anlage unterstützt in Zukunft den Substrataufschluss der Biogasanlage Blum in der Vulkaneifel

René Blum hat einen weiteren wichtigen Schritt zur Effizienzsteigerung seiner Biogasanlage umgesetzt. Nach der Etablierung neuer Biogaskulturen wie z.B. der Durchwachsenen Silphie und moderner Wildkrautgemenge folgt nun eine innovative Aufschlusstechnik aus Italien, eine Kavitationsanlage mit dem schönen Namen BioBang.

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SEP
11
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Die Roadshow ist auf dem Tag der Landwirtschaft an der Surenburg in Riesenbeck (NRW) unterwegs

„Landwirtschaft hautnah erleben“ am Sonntag, 15. September 2019, in der Zeit von 9.30 Uhr bis 18 Uhr an der Surenburg in Riesenbeck. Noch auf der erfolgreichen Veranstaltung im März 2019 in Emsdetten wurde vereinbart, dass die Themen zur ressourceneffizienten Landnutzung auch auf dem Tag der Landwirtschaft diskutiert werden sollen. So präsentiert die Roadshow Themen aus der Landnutzung u.a. mit ganz aktuellen Landnutzungskonzepten aus der laufenden FONAForschung des Verbundes WERTvoll (https://wertvoll.stoffstrom.org/), Ergebnissen aus der Innovationsgruppe AUFWERTEN (https://agroforst-info.de/innovationsgruppe-aufwerten/) und dem EIP-Agri-Praxisprojekt MUNTER (https://munter.stoffstrom.org) auf dem Themenforum „Landwirtschaft und nachhaltige Entwicklung“.

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AUG
27
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Sternenpark Pfälzerwald

Das Projekt Sternenpark Pfälzerwald des Biosphärenreservats Pfälzerwald engagiert sich für eine geringe Lichtverschmutzung.
 
Dafür wurden die Zertifikate „Gemeinde unter den Sternen“ und „Gastgeber unter den Sternen“, entwickelt, die Kommunen und Gastronomiebetriebe mit sternen-und insektenfreundlicher Beleuchtung auszeichnen. Die Zertifikate wurden bei beiden Zielgruppen durch Workshops in Kooperation mit ZENAPA vorgestellt. Zusätzlich sensibilisiert ein Schulwettbewerb junge Menschen für die Problematik Lichtverschmutzung.
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AUG
19
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Was hat Schneewittchen mit der Silphie zu tun?

Auf einer rund 11 ha großen Fläche mit dem schönen Namen Schneewittchen steht die Durchwachsene Silphie zurzeit in voller Blütenpracht. Der Bewirtschafter Renè Blum hat im letzten Jahr die Silphie als erster Betrieb in der Vulkaneifel einsäen lassen. Doch schon einen Tag nach der Einsaat passierte genau das, wovor die innovative Ackerkultur eigentlich einen wirksamen Schutz bieten soll – ein plötzlicher Starkregen sorgte für erhebliche Schäden innerhalb des Bestandes. Während der Standzeit von 10 Jahren ist die Einsaat der einzige Zeitpunkt, in der die Kultur durch Erosion gefährdet ist. Denn anschließend übernimmt die Dauerkultur die Aufgabe den Boden vor Erosion zu schützen und produziert gleichzeitig Biomasse für die Biogasanlage auf dem Bergfelderhof.

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AUG
14
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OG MUNTER trifft sich auf dem Bioland-Hof Bannmühle!

MUNTER zeigt, dass ein Austausch zwischen den landwirtschaftlichen Betriebsleitern der OG und Partnerbetrieben aus der Region zu einer über das Projekt hinausreichenden Etablierung von Agrargehölzen führt! Hans Pfeffer -Betriebsleiter der Bannmühle- hat Ende Mai 2019 mit Unterstützung von MUNTER rund 5.500 Stecklinge der vier Pappelsorten Bakan, Max 1, Max 3 und Matrix 49 angepflanzt. Mit den Energiegehölzen möchte Herr Pfeffer nicht nur das Mikroklima auf seiner Fläche verbessern, sondern auch seinen gesamten Betrieb inklusive 18 Einliegerwohnungen mit eigens veredelten Holzhackschnitzeln beheizen. Ein voller Erfolg für MUNTER ist dabei vor allem die Übertragbarkeit der gesammelten Erfahrungen im Bereich der Energieholzanpflanzung auf konventionelle aber auch ökologisch wirtschaftende Betriebe.

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JUN
03
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Fachmeeting des EU-Projektes SYSTEMIC

Vom 04. bis 05. Juni 2019 findet mit Unterstützung der Europäischen Union und der Stadt Halle ein europäisches Fachmeeting zur Demonstration und Bewertung innovativer Technologien zur Rückgewinnung von Pflanzennährstoffen aus biogenen Abfällen statt. Dieses wird im Rahmen des EU-Projektes SYSTEMIC, welches im Forschungs- und Innovationsprogramm HORIZON 2020 der Europäischen Union gefördert wird, durchgeführt.

Es werden Partner aus sieben europäischen Ländern erwartet.

Die GNS-Gesellschaft für nachhaltige Stoffnutzung mbH repräsentiert mit der von ihnen entwickelten FaserPlus-Anlage bei der BENAS Biogasanlage (Ottersberg/Bremen) einen der 5 Demonstrationsstandorte in der EU und den einzigen Standort dieser Art in Deutschland. Das FaserPlus-Verfahren ermöglicht es, aus Biogas-Gärresten Wertstoffe wie Kalk- und Ammoniumdünger sowie Fasern für die Holzwerkstoffindustrie zu erzeugen und so für Anlagenbetreiber neue Einkommensmöglichkeiten neben der Erzeugung von Strom und Wärme zu erschließen. Die GNS-Gesellschaft für nachhaltige Stoffnutzung mbH und Benas GmbH sind Praxis-Akteure im BMEL- und FNR-Projekt „Potenzialfelder einer ländlichen Bioökonomie“, welches vom IfaS gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) durchgeführt wird.

Details zum SYSTEMIC-Projekt finden Sie unter https://systemicproject.eu/  und auf der GNS-Website https://www.gns-halle.de/.

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MäR
12
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Broschüre: Wie dezentrale Bioökonomie den ländlichen Raum stärken kann

Der ländliche Raum steht vor großen Herausforderungen, Ansprüche an die Landnutzung und die Landnutzenden wandeln sich. Chancen für die Weiterentwicklung und Anpassungsfähigkeit ländlicher Regionen in Deutschland bietet die Bioökonomie: Die stoffliche und energetische Verwertung von Biomasse ermöglicht eine Vielfalt an Optionen für Wertschöpfung und Beschäftigung. Welche das sein können und wie sie in erfolgreiche Geschäftsmodelle umgesetzt werden können, zeigt die heute veröffentlichte Broschüre „Ländliche Bioökonomie – Stärkung des ländlichen Raumes durch eigene dezentrale bioökonomische Ansätze“ des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW).

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JAN
15
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WERTvoll: 1. Konsortiumstreffen im Neuen Rathaus Leipzig

WERTvoll-Konsortiumspartner

Nach dem erfolgreichen Kick-off des Verbundprojektes WERTvoll am 09.01.2019, fand das erste Konsortiumstreffen zur Besprechung des aktuellen Stands der Arbeiten, zur Weiterentwicklung sowie Koordination anstehender Projektarbeiten und zur Festlegung anstehender Termine statt. Hierzu luden das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) und die Stadt Leipzig die weiteren Konsortiumspartner in das Neue Rathaus in Leipzig ein: Das Wassergut Canitz (Leipziger Wasserwerke), die Schweisfurth Stiftung, das Institut für nachhaltige Landbewirtschaftung sowie für die interkommunale Gemeinschaft den Bürgermeister der Gemeinde Bennewitz und die Stabsstelle des Wurzener Landes.

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JAN
10
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Flyer “GROOF – Greenhouses to Reduce CO2e on Roofs”

Im Projekt GROOF ist aktuell ein Informationsflyer erschienen.

Bei GROOF handelt es sich um ein Komplementärprojekt zu LIFE-IP ZENAPA.

Idee des Projektes ist es, durch eine intelligente Kombination von Gebäude und Gewächshaus (sogenannte Dachgewächshäuser [integrated rooftop greenhouse, IRG]) die CO2e-Emissionen im Gewächshausanbau in Nordwesteuropa zu senken. Im Rahmen der Durchführung von Demonstrationsvorhaben werden die Projektpartner unterschiedliche Dachgewächshauslösungen zur CO2e-Einsparung in mindestens vier Pilotanlagen testen.

Download Flyer: FlyerGROOF.pdf

Weitergehende Informationen zum Projekt: Link

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JAN
10
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„Kick-Off WERTvoll“ am 09.01.2019 in Leipzig

Im Namen des Verbundvorhabens WERTvoll luden die Bürgermeister des Wurzener Landes, der Stadt Leipzig und das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) zur Kick-off-Veranstaltung in den Festsaal des Neuen Leipziger Rathauses ein. Insgesamt folgten rund 90 Teilnehmer der Einladung zur öffentlichen Vorstellung der Stadt-Land-Partnerschaft Leipzig und Wurzener Land. Das im August gestartete Projekt baut eine interkommunale Kooperation auf, die Klimaschutz, Landwirtschaft und ländliche sowie städtische Entwicklung mit ganz konkreten Arbeitszielen verbindet und erarbeitet damit neue Wege für eine zeitgemäße Kooperation zwischen Stadt und Land.

Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Stadt Leipzig) betonte bei seiner Begrüßung, dass die globale Verantwortung im Klimaschutz in lokalen Vorhaben beginnen müsse und verspricht sich vom Projekt WERTvolle Lösungsansätze.

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DEZ
20
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Landwirtschaft, Artenvielfalt und Bioenergie zusammengedacht

Zu einer Informationsveranstaltung mit Workshop hatte der Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel vergangene Woche geladen und behandelte mit Rund fünfzig Landwirten, Kommunalvertretern und Bürgern Themen der nachhaltigen Landnutzung. Vor dem Hintergrund einer Vielzahl von Herausforderungen in der Kulturlandschaft – Rückgang der Artenvielfalt, Bioenergieerzeugung, Flächenkonkurrenz, Bodenerosion und Hochwasserschutz– stellte man den Teilnehmern zwei Projekte mit alternativen Ansätzen vor.

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DEZ
18
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Staatssekretär Griese übergibt Förderbescheid des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 150.000 Euro an Gemeinde Gimbweiler

Foto (von links nach rechts): Prof. Dr. Peter Heck (Geschäftsführender Direktor IfaS), Nikolaus Feis (Beigeordneter VG Birkenfeld), Martin Samson (Bürgermeister Gimbweiler), Thomas Griese (Staatssekretär MUEEF RLP), Hans-Jürgen Noss (Landtagsabgeordneter)

Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten

Mainz, 16.12.2018

WÄRMEWENDE

„Für eine erfolgreiche Wärmewende brauchen wir mehr Vorzeigekommunen wie Gimbweiler“ – Nahwärmeverbund versorgt zukünftig mehr als 80 Gebäude mit erneuerbaren Energien

„Gimbweiler macht es vor: Mit dem geplanten Nahwärmeverbund werden insgesamt mehr als 80 Gebäude im Ort mit erneuerbaren Energien versorgt. Dazu gehört auch das beliebte Mehrgenerationenhaus von Gimbweiler. Ich bin begeistert von diesem Projekt, denn wir brauchen das Engagement der Kommunen für eine erfolgreiche Wärme- und Energiewende!“, sagte Staatssekretär Thomas Griese aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten am Sonntag den 16.12 in Gimbweiler. Dort überreichte er an Bürgermeister Martin Samson einen Förderbescheid in Höhe von 150.000 Euro für ein Teilprojekt des Nahwärmeverbunds – das sind die Anschlussleitungen und die Hausübergabestationen. Daneben erhält das Gimbweiler Mittel vom Bund aus der nationalen Klimaschutzinitiative sowie von der KfW-Bankengruppe.

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DEZ
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Pfalzwerke und Bezirksverband Pfalz errichten Elektroladestation am Frankenthaler Pfalzinstitut

Inbetriebnahme der E-Ladesäule mit einem Fahrzeug des Bezirksverbands Pfalz (von links): Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler, Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder, Pfalzinstitutsleiter Rainer Schiffer, Beigeordneter Bernd Knöppel und Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. René Chassein

E-Mobilität soll weiter ausgebaut werden

Gemeinsam mit dem Bezirksverband Pfalz und der Stadt Frankenthal hat die Pfalzwerke Aktiengesellschaft eine Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge am Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal errichtet. „Dies ist ein erstmaliger und neuartiger Vorgang, der einen gezielten Ausbau von Ladeinfrastruktur einleitet“, sagte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder bei der Inbetriebnahme. Mittelfristig wolle der Bezirksverband Pfalz alle Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz mit E-Ladesäulen ausstatten und nach und nach seine Fahrzeugflotte auf E-Mobilität umstellen, kündigte er an. „Wir im Bezirksverband Pfalz sind schon länger mit der Gestaltung des Klimawandels beschäftigt.“ Elektromobilität müsse man vorleben, nur so könne es gelingen, die Menschen zu erreichen und hoffentlich auch zu begeistern. Die Ladesäule in Frankenthal sei öffentlich und soll allen Bürgern zum Stromtanken zur Verfügung stehen.

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DEZ
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WERTvoll: AG Interessensausgleich zwischen Landwirtschaft und Gewässerschutz im Rathaus Bennewitz

WERTvoll-Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und Gewässerrenaturierung.

Im Hinblick auf die anstehende Fließgewässerrenaturierung im Wurzener Land, fand bereits das erste Arbeitsgespräch zur Weiterentwicklung neuer Renaturierungskonzepte im Verbundprojekt WERTvoll statt. Diesbezüglich lud Bürgermeister Bernd Laqua das Gewässerrenaturierungsteam um Dr. Andreas Stowasser mit Lars Stratmann und Tabea Lagemann, Dr. Bernhard Wagner vom Wassergut Canitz und das Team vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) mit Camilla Bentkamp, Jörg Böhmer und Frank Wagener herzlich in das Bennewitzer Rathaus ein, um die Grundlagen für die gemeinsame Arbeit festzulegen.

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DEZ
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Saugplattenanlage auf dem Wassergut Canitz installiert

Eine Messstelle der Saugplattenanlage auf einem Versuchsschlag des Wassergut Canitz.

Im Projekt WERTvoll haben Dr. Bernhard Wagner und Carolin Großmann vom Wassergut Canitz den ersten Meilenstein für die Umweltbewertung landwirtschaftlicher Kulturen schon erreicht: In Wasewitz wurde eine Saugplattenanlage mit zwölf Feldschlägen und ebenso vielen Messstellen installiert und bildet nun die achtfeldrige Fruchtfolge, zwei Grünlandvarianten und zwei Agrarholzkulturen im Kurzumtrieb (Niederwald im Kurzumtrieb) im Praxismaßstab ab.

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OKT
09
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1. Zukunftswerkstatt Ländliche Bioökonomie in Unsleben (Franken)

Zukunftsreisende der Ländlichen Bioökonomie in Unsleben

Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) und Michael Diestel von der Agrokraft GmbH Bad Neustadt luden zur ersten Zukunftswerkstatt „Ländliche Bioökonomie – neue Wertschöpfungsketten zur ländlichen Entwicklung im süddeutschen Raum“ in das liebevoll renovierte Gasthaus Krone Schenke in Unsleben ein. Insgesamt 16 Teilnehmer begaben sich auf die „Zukunftsreise“ in das Jahr 2035 und blickten gemeinsam auf die Erfolgsgeschichte der Ländlichen Bioökonomie zurück.

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SEP
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1. Verbundtreffen der Stadt-Land-Partnerschaft WERTvoll in Thallwitz (Sachsen)

Verbund WERTvoll am ersten Veranstaltungstag

Bürgermeister Thomas Pöge lud im Namen der interkommunalen Gemeinschaft Wurzener Land zur Auftaktveranstaltung der Stadt-Land-Partnerschaft WERTvoll in die gute Stube seines Rathauses nach Thallwitz ein. Der Einladung folgten 26 Teilnehmer, die sich am ersten Veranstaltungstag über den aktuellen Stand des im August gestarteten Projektes austauschten. Am zweiten Veranstaltungstag wurden in drei Arbeitsgruppen bereits konkrete gemeinsame Arbeitsschritte und deren Umsetzung besprochen.

Auftaktveranstaltung 18.09.2018: Einführung und aktueller Stand der Arbeiten

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Thomas Pöge übernahm der Verbundkoordinator Frank Wagener vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) die Einführung aller Partner und Gäste in das Gesamtkonzept von WERTvoll und betonte, dass jeder Verbundpartner mit seinem kleinen oder großen Beitrag von besonderer Wichtigkeit für das Gelingen des Projektes sei. Denn WERTvoll ist nicht nur interdisziplinär ausgelegt, sondern arbeitet auch direkt in und mit der Praxis zusammen. Und genau hier liegt auch das Ziel, gemeinsam mit der Praxis gilt es kreative wie innovative Lösungen für eine Stadt-Land-Partnerschaft zu erarbeiten und dafür das notwendige Wissen bereit zu stellen.

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SEP
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Verbundvorhaben WERTvoll Stadt-Land-Partnerschaft Leipzig & Umland ist gestartet

31.08.2018, Leipzig & Wurzener Land

Stark wachsende Metropolen wie Leipzig etablieren Wirtschaft, Verkehr und Wohnraum auf einer nicht vermehrbaren Landfläche. Eine Folge ist der umfassende Zugriff auf die Ressource Land und damit verbundene Flächenumwidmung zugunsten von Bau- und Infrastrukturprojekten sowie deren Kompensation nach BauGB und BNatSchG. Die Metropole wächst i.d.R. auf Kosten der landwirtschaftlichen Nutzfläche im Umland; bisherige Ökosystemleistungen werden durch Überbauung dem regionalen Naturkapital entzogen. Auch der Metabolismus der Metropolen greift über die Nachfrage von Lebensmitteln, Trinkwasser und Energie (Versorgungsleistungen) auf dieses Umland direkt oder indirekt zu. Diese Aktivitäten werden i.d.R. linear in verschiedenen Märkten nachgefragt und administriert ohne dass es eine kooperative Landnutzungsstrategie zwischen Stadt, Umland und ländlichem Raum gibt.

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JUL
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Feldtag der EZG in Lüben (Niedersachsen) präsentiert Ergebnisse aus dem dreijährigen Praxisanbau von Wildpflanzenmischungen nach dem ELKE-Konzept

Betriebsleiter Jörn Wolter und Feldbiologe Ralf Krechel erläutern im Wildpflanzengemenge sowohl die landwirtschaftlichen Leistungen als auch die erhebliche Verbesserung der Biodiversität in der Flur.

Die niedersächsische Erzeugergemeinschaft (EZG) lud zum Feldtag nach Lüben ein und 50 Teilnehmer kamen, um sich die neuen Wildpflanzengemenge anzusehen und die ersten Ergebnisse aus den zurückliegenden zwei Jahren Erprobungsanbau zu erfahren. Der sichtlich gut gelaunte Vorsitzende Claus Fröhlich mit seinem Geschäftsführer Karl Niebuhr führten in das Thema sowie die Entstehung dieser Kooperation ein und betonten, „dass die notwendigen Kompensationsmaßnahmen für Baumaßnahmen mit und nicht gegen die Landwirte geplant und sinnvoll gestaltet werden sollen.“ Karl Niebuhr brachte es dann auch aus Sicht der Landwirtschaft auf den Punkt: „Durch die Produktionsintegration von Kompensationsmaßnahmen (PIK) werden die Flächen weiterhin genutzt und bleiben im Eigentum der Landwirte, denn niemand anders kann in der Kulturlandschaft so effizient und kostengünstig Maßnahmen umsetzen, die Flächen gestalten sowie die Biomasse sinnvoll und wertschöpfend verwerten als die Landwirtschaft.“

Das ELKE-Konzept war die Grundlage für den Wildpflanzenanbau, den fünf landwirtschaftliche Betriebe in Lüben seit 2016 auf rund 16 ha in ihrem Betrieb testen. Verwertet wird der Aufwuchs in der gemeinschaftlich betriebenen Biogasanlage. Im Feld erläuterte Betriebsleiter Jörn Wolter als Sprecher der Betriebsgemeinschaft wie Anbau, Silierung und Verwertung funktionierten. Dr. Birgit Vollrath gab wertvolle Hinweise zu den limitierenden Faktoren sowie den Details der Saatgutmischung. Die auch in Hinsicht auf die Biodiversität einiges zu bieten hatte, Feldlerche, Rebhuhn und Co waren ebenso wie diverse Schmetterlinge aber auch Feldhase und Rehe Stammgäste in den überjährigen Kulturen. Der Feldbiologe Ralf Krechel wies nicht nur auf diese starke Erhöhung der Biodiversität hin, sondern erläuterte die Bedeutung dieser neuen Lebensräume für die gesamte Feldflur. Frank Wagener (Projektleiter ELKE-Konzept, IfaS) nahm verbal den Ball seines Vorredners Rolf Amelsberg (Landkreis Gifhorn) auf, ein „Unentschieden“ zwischen der Biomasseproduktion und der Biodiversität ist das Ziel, um tatsächlich einen „Mehrwert“ auf der Nutzfläche zu erzeugen.

Annette Padberg (Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Projektleiterin A 39) und Christian Schlattmann (Projektkoordinator A 39) wiesen auf die Notwendigkeit hin, dass der Straßenbau überwiegend auf landwirtschaftliche Fläche zugreifen muss. „Daher ist es auch eine Aufgabe der Straßenbauverwaltung den Verlust von landwirtschaftlicher Nutzfläche mit Blick auf die Agrarstruktur zu begrenzen und nach neuen Lösungen für die notwendige Kompensation zu suchen. Wildpflanzengemenge sind eine überzeugende wie naheliegende Kompensation für Eingriffe auf Ackerland.“ Und genau hier schließt sich auch der Kreis aller Beteiligten, die den Probeanbau gemeinsam betreiben und auswerten. Mit den Ergebnissen aus diesem, bisher extremen Anbaujahr 2018 soll Anfang 2019 eine Praxisinformation folgen.

Poster zum Download

Zum Feldtag ist eine Posterserie erschienen, die Sie hier gerne herunterladen können:

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg

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