Veranstaltungen

DEZ
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Pfalzwerke und Bezirksverband Pfalz errichten Elektroladestation am Frankenthaler Pfalzinstitut

Inbetriebnahme der E-Ladesäule mit einem Fahrzeug des Bezirksverbands Pfalz (von links): Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler, Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder, Pfalzinstitutsleiter Rainer Schiffer, Beigeordneter Bernd Knöppel und Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. René Chassein

E-Mobilität soll weiter ausgebaut werden

Gemeinsam mit dem Bezirksverband Pfalz und der Stadt Frankenthal hat die Pfalzwerke Aktiengesellschaft eine Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge am Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal errichtet. „Dies ist ein erstmaliger und neuartiger Vorgang, der einen gezielten Ausbau von Ladeinfrastruktur einleitet“, sagte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder bei der Inbetriebnahme. Mittelfristig wolle der Bezirksverband Pfalz alle Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz mit E-Ladesäulen ausstatten und nach und nach seine Fahrzeugflotte auf E-Mobilität umstellen, kündigte er an. „Wir im Bezirksverband Pfalz sind schon länger mit der Gestaltung des Klimawandels beschäftigt.“ Elektromobilität müsse man vorleben, nur so könne es gelingen, die Menschen zu erreichen und hoffentlich auch zu begeistern. Die Ladesäule in Frankenthal sei öffentlich und soll allen Bürgern zum Stromtanken zur Verfügung stehen.

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DEZ
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WERTvoll: AG Interessensausgleich zwischen Landwirtschaft und Gewässerschutz im Rathaus Bennewitz

WERTvoll-Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und Gewässerrenaturierung.

Im Hinblick auf die anstehende Fließgewässerrenaturierung im Wurzener Land, fand bereits das erste Arbeitsgespräch zur Weiterentwicklung neuer Renaturierungskonzepte im Verbundprojekt WERTvoll statt. Diesbezüglich lud Bürgermeister Bernd Laqua das Gewässerrenaturierungsteam um Dr. Andreas Stowasser mit Lars Stratmann und Tabea Lagemann, Dr. Bernhard Wagner vom Wassergut Canitz und das Team vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) mit Camilla Bentkamp, Jörg Böhmer und Frank Wagener herzlich in das Bennewitzer Rathaus ein, um die Grundlagen für die gemeinsame Arbeit festzulegen.

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DEZ
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Saugplattenanlage auf dem Wassergut Canitz installiert

Eine Messstelle der Saugplattenanlage auf einem Versuchsschlag des Wassergut Canitz.

Im Projekt WERTvoll haben Dr. Bernhard Wagner und Carolin Großmann vom Wassergut Canitz den ersten Meilenstein für die Umweltbewertung landwirtschaftlicher Kulturen schon erreicht: In Wasewitz wurde eine Saugplattenanlage mit zwölf Feldschlägen und ebenso vielen Messstellen installiert und bildet nun die achtfeldrige Fruchtfolge, zwei Grünlandvarianten und zwei Agrarholzkulturen im Kurzumtrieb (Niederwald im Kurzumtrieb) im Praxismaßstab ab.

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OKT
09
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1. Zukunftswerkstatt Ländliche Bioökonomie in Unsleben (Franken)

Zukunftsreisende der Ländlichen Bioökonomie in Unsleben

Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) und Michael Diestel von der Agrokraft GmbH Bad Neustadt luden zur ersten Zukunftswerkstatt „Ländliche Bioökonomie – neue Wertschöpfungsketten zur ländlichen Entwicklung im süddeutschen Raum“ in das liebevoll renovierte Gasthaus Krone Schenke in Unsleben ein. Insgesamt 16 Teilnehmer begaben sich auf die „Zukunftsreise“ in das Jahr 2035 und blickten gemeinsam auf die Erfolgsgeschichte der Ländlichen Bioökonomie zurück.

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SEP
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1. Verbundtreffen der Stadt-Land-Partnerschaft WERTvoll in Thallwitz (Sachsen)

Verbund WERTvoll am ersten Veranstaltungstag

Bürgermeister Thomas Pöge lud im Namen der interkommunalen Gemeinschaft Wurzener Land zur Auftaktveranstaltung der Stadt-Land-Partnerschaft WERTvoll in die gute Stube seines Rathauses nach Thallwitz ein. Der Einladung folgten 26 Teilnehmer, die sich am ersten Veranstaltungstag über den aktuellen Stand des im August gestarteten Projektes austauschten. Am zweiten Veranstaltungstag wurden in drei Arbeitsgruppen bereits konkrete gemeinsame Arbeitsschritte und deren Umsetzung besprochen.

Auftaktveranstaltung 18.09.2018: Einführung und aktueller Stand der Arbeiten

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Thomas Pöge übernahm der Verbundkoordinator Frank Wagener vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) die Einführung aller Partner und Gäste in das Gesamtkonzept von WERTvoll und betonte, dass jeder Verbundpartner mit seinem kleinen oder großen Beitrag von besonderer Wichtigkeit für das Gelingen des Projektes sei. Denn WERTvoll ist nicht nur interdisziplinär ausgelegt, sondern arbeitet auch direkt in und mit der Praxis zusammen. Und genau hier liegt auch das Ziel, gemeinsam mit der Praxis gilt es kreative wie innovative Lösungen für eine Stadt-Land-Partnerschaft zu erarbeiten und dafür das notwendige Wissen bereit zu stellen.

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SEP
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Verbundvorhaben WERTvoll Stadt-Land-Partnerschaft Leipzig & Umland ist gestartet

31.08.2018, Leipzig & Wurzener Land

Stark wachsende Metropolen wie Leipzig etablieren Wirtschaft, Verkehr und Wohnraum auf einer nicht vermehrbaren Landfläche. Eine Folge ist der umfassende Zugriff auf die Ressource Land und damit verbundene Flächenumwidmung zugunsten von Bau- und Infrastrukturprojekten sowie deren Kompensation nach BauGB und BNatSchG. Die Metropole wächst i.d.R. auf Kosten der landwirtschaftlichen Nutzfläche im Umland; bisherige Ökosystemleistungen werden durch Überbauung dem regionalen Naturkapital entzogen. Auch der Metabolismus der Metropolen greift über die Nachfrage von Lebensmitteln, Trinkwasser und Energie (Versorgungsleistungen) auf dieses Umland direkt oder indirekt zu. Diese Aktivitäten werden i.d.R. linear in verschiedenen Märkten nachgefragt und administriert ohne dass es eine kooperative Landnutzungsstrategie zwischen Stadt, Umland und ländlichem Raum gibt.

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JUL
19
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Feldtag der EZG in Lüben (Niedersachsen) präsentiert Ergebnisse aus dem dreijährigen Praxisanbau von Wildpflanzenmischungen nach dem ELKE-Konzept

Betriebsleiter Jörn Wolter und Feldbiologe Ralf Krechel erläutern im Wildpflanzengemenge sowohl die landwirtschaftlichen Leistungen als auch die erhebliche Verbesserung der Biodiversität in der Flur.

Die niedersächsische Erzeugergemeinschaft (EZG) lud zum Feldtag nach Lüben ein und 50 Teilnehmer kamen, um sich die neuen Wildpflanzengemenge anzusehen und die ersten Ergebnisse aus den zurückliegenden zwei Jahren Erprobungsanbau zu erfahren. Der sichtlich gut gelaunte Vorsitzende Claus Fröhlich mit seinem Geschäftsführer Karl Niebuhr führten in das Thema sowie die Entstehung dieser Kooperation ein und betonten, „dass die notwendigen Kompensationsmaßnahmen für Baumaßnahmen mit und nicht gegen die Landwirte geplant und sinnvoll gestaltet werden sollen.“ Karl Niebuhr brachte es dann auch aus Sicht der Landwirtschaft auf den Punkt: „Durch die Produktionsintegration von Kompensationsmaßnahmen (PIK) werden die Flächen weiterhin genutzt und bleiben im Eigentum der Landwirte, denn niemand anders kann in der Kulturlandschaft so effizient und kostengünstig Maßnahmen umsetzen, die Flächen gestalten sowie die Biomasse sinnvoll und wertschöpfend verwerten als die Landwirtschaft.“

Das ELKE-Konzept war die Grundlage für den Wildpflanzenanbau, den fünf landwirtschaftliche Betriebe in Lüben seit 2016 auf rund 16 ha in ihrem Betrieb testen. Verwertet wird der Aufwuchs in der gemeinschaftlich betriebenen Biogasanlage. Im Feld erläuterte Betriebsleiter Jörn Wolter als Sprecher der Betriebsgemeinschaft wie Anbau, Silierung und Verwertung funktionierten. Dr. Birgit Vollrath gab wertvolle Hinweise zu den limitierenden Faktoren sowie den Details der Saatgutmischung. Die auch in Hinsicht auf die Biodiversität einiges zu bieten hatte, Feldlerche, Rebhuhn und Co waren ebenso wie diverse Schmetterlinge aber auch Feldhase und Rehe Stammgäste in den überjährigen Kulturen. Der Feldbiologe Ralf Krechel wies nicht nur auf diese starke Erhöhung der Biodiversität hin, sondern erläuterte die Bedeutung dieser neuen Lebensräume für die gesamte Feldflur. Frank Wagener (Projektleiter ELKE-Konzept, IfaS) nahm verbal den Ball seines Vorredners Rolf Amelsberg (Landkreis Gifhorn) auf, ein „Unentschieden“ zwischen der Biomasseproduktion und der Biodiversität ist das Ziel, um tatsächlich einen „Mehrwert“ auf der Nutzfläche zu erzeugen.

Annette Padberg (Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Projektleiterin A 39) und Christian Schlattmann (Projektkoordinator A 39) wiesen auf die Notwendigkeit hin, dass der Straßenbau überwiegend auf landwirtschaftliche Fläche zugreifen muss. „Daher ist es auch eine Aufgabe der Straßenbauverwaltung den Verlust von landwirtschaftlicher Nutzfläche mit Blick auf die Agrarstruktur zu begrenzen und nach neuen Lösungen für die notwendige Kompensation zu suchen. Wildpflanzengemenge sind eine überzeugende wie naheliegende Kompensation für Eingriffe auf Ackerland.“ Und genau hier schließt sich auch der Kreis aller Beteiligten, die den Probeanbau gemeinsam betreiben und auswerten. Mit den Ergebnissen aus diesem, bisher extremen Anbaujahr 2018 soll Anfang 2019 eine Praxisinformation folgen.

Poster zum Download

Zum Feldtag ist eine Posterserie erschienen, die Sie hier gerne herunterladen können:

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg

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JUN
29
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OG MUNTER auf der europäischen Agroforstkonferenz

Der Landwirtschaftsmeister Axel Schönbeck stellte die OG MUNTER auf der 4. Konferenz der europäischen Gesellschaft für Agroforstwirtschaft vor.

Agroforstwirtschaft in Europa hat viele Facetten. Angefangen von den flächenmäßig bedeutsamen, historischen halboffenen Weidelandschaften vor allem in Südeuropa über Streuobstwiesen in Deutschland bis hin zu modernen „silvo-arablen“ Systemen, die den Anbau von Getreide oder Gemüse mit der Gewinnung von Energie- oder Wertholz kombinieren.

Gemeinsam haben alle diese Ansätze, dass sie – sinnvoll eingebunden in den jeweiligen Landschaftskontext und in regionale Wirtschaftskreisläufe – einen erheblichen Mehrwert für die Menschen vor Ort bieten können. Als Teil eines regionale Stoffstrom- und Kulturlandschaftsmanagements kann Agroforstwirtschaft einen Beitrag zur Lösung drängender Probleme wie dem Klimaschutz, der Anpassung an die Folgen des Klimawandels wie auch dem Erhalt der Biodiversität bieten. Zugleich können positive Effekte für Wertschöpfung und Beschäftigung, vor allem im ländlichen Raum erreicht werden.

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JUN
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Staatssekretär Dr. Thomas Griese überreichte in Bisterschied nicht nur einen Förderbescheid, sondern diskutierte neue Wege für Bioenergiedörfer, Landwirte und Hochwasserschutzkonzepte mit Mitgliedern der OG Munter und der VG Rockenhausen

Rund 7.000,- € aus dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland Pfalz – kurz MUEEF oder einfach Umweltministerium - ergänzen die bereits bewilligte Förderung in Höhe von 22.710,- € durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW. So kann nun das Quartierskonzept für Bisterschied starten, welches als Komplementärprojekt durch MUNTER initiiert worden ist. Auch das freute Herrn Dr. Griese, denn hier haben die Landwirte die Initiative für eine Bioenergiedorfentwicklung ergriffen, woraufhin eine Interessengemeinschaft im Dorf gegründet wurde. Große Ziele verfolgen die beiden Schwesterprojekte, es geht nun an die Entwicklung des ersten Bioenergiedorfes in Deutschland, welches gezielt Klima-, Erosionsschutz und Biodiversität miteinander verbinden soll.

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MAI
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E-Bike-Kampagne #diepfalzrolltlos

Die neue E-Bike-Kampagne #diepfalzrolltlos! startet ab heute in der #Pfalz. Vom Auto aufs Rad umsteigen und dabei die Umwelt und das Klima schonen, der Gesundheit etwas Gutes tun und beim Kauf den Geldbeutel schonen ist vom 21.05.-21.08.18 das Motto.

Unter www.bv-pfalz.de/die_pfalz_rollt_los finden Sie die teilnehmenden Händler und ausgelobten Preise. #Klimaschutz #ZENAPA #diepfalzrolltlos!

Bildquelle: genussradeln-pfalz.de
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APR
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MUNTER startet Feldsaison

Die Operationelle Gruppe MUNTER startet Feldsaison und weist Feldbiologen des Büros gutschker – dongus in die drei Untersuchungsgebiete in der Westpfalz und Vulkaneifel ein.

Agroforstsysteme, Blühgemenge, Durchwachsende Silphie und andere extensive Anbausysteme bieten zahlreiche Möglichkeiten, um einen verbesserten Umwelt- und Ressourcenschutz in die Landnutzung zu integrieren und zugleich einen Beitrag zur Energiewende auf regionaler Ebene zu leisten.

In 2018 und 2019 untersuchen Freilandökologen die bereits hergestellten wie auch noch zu bepflanzenden Felder eingebettet in der Kulturlandschaft der drei Landwirte um herauszuarbeiten, welchen Beitrag diese neuen Anbausysteme für die Biodiversität der Gebiete liefern können.

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